SOZIALES LERNEN

In unserer Schulgemeinschaft sollen sich alle wohlfühlen: Eltern, Kinder, Mitarbeiter und Lehrer. Daran arbeiten wir gemeinsam! Daher haben wir eine Vereinbarung zum friedlichen Zusammenleben erarbeitet, die von allen Schülerinnen und Schülern zu Beginn der Grundschulzeit unterzeichnet wird.

Deshalb gelten an unserer Schule folgende Regeln:

  • Im Unterricht darf niemand beim Lernen gestört werden (Klassenregeln).

  • Wir gehen langsam und leise durch unser Schulgebäude.

  • Wenn die Pause beginnt, gehen wir zügig auf den Schulhof.

  • In der Pause dürfen wir uns ausruhen, spielen oder draußen toben – so lange dabei keinem anderen Schaden zugefügt wird.

  • In den Fluren und Toiletten spielen wir während der Pause nicht.

  • Die Toiletten halten wir sauber, da jeder eine saubere Toilette aufsuchen möchte.

  • Wegen der Verletzungsgefahr werfen wir auf dem Schulhof nicht mit Sand, Steinen, Stöcken oder Schneebällen.

  • Bei Regenwetter spielen wir nicht im Sand, da sonst zu viel Schmutz in die Klassenräume getragen wird.

  • Die Schule „gehört“ uns allen, deshalb gehen wir sorgsam mit allen Sachen um.

  • Wir räumen unseren Klassenraum und den Flur auf.

  • So helfen wir mit, das Saubermachen zu erleichtern.

  • Wenn wir etwas kaputt machen, sagen wir Bescheid.

Vereinbarung zum friedlichen Zusammenleben

  • Wir halten als Schulgemeinschaft zusammen

  • Wir wollen, dass alle Schüler, Schülerinnen, Lehrer und Lehrerinnen gern in die Schule kommen und hier gut lernen und arbeiten können.

  • Wir gehen freundlich, hilfsbereit und rücksichtsvoll miteinander um.

  • Wir helfen und vertragen uns.

  • Wir verletzten andere nicht – auch nicht mit Worten.

  • Die älteren Kinder achten auf die jüngeren.

Soziales Lernen im Sachunterricht
Fester Bestandteil des Sachunterrichts ist in allen Jahrgängen eine Einheit zur Förderung sozialer Kompetenzen ("Stop-Programm" und "Lubo aus dem All"). Themen sind hier unter anderem der Umgang mit Gefühlen und Provokationen. Die Kinder lernen Methoden, um drohende Konflikte zu stoppen und effektive Gesprächstechniken anzuwenden. Im Unterricht werden in diesem Rahmen die klassenübergreifenden Regeln für gutes Lernen thematisiert und trainiert. Die Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sie mit guten und schlechten Gefühlen so umgehen können, so dass niemand zu Schaden kommt. Sie lernen ein einfaches und effektives Vorgehen zur Bewältigung möglicher Probleme kennen und trainieren dieses.

Die Klassen-Ampel

In allen Klassen unserer Schule gelten einheitliche Klassenregeln, die allen Kindern und Lehrkräften bekannt sind. Um Unterrichtsstörungen so gering wie möglich zu halten und damit alle Kinder in Ruhe lernen können, haben wir in unserer Schule einheitlich eine Klassen-Ampel installiert. Diese Ampel ist in die Farben grün, gelb und rot unterteilt.
An der Ampel befinden sich die Namensklammern aller Kinder der jeweiligen Klasse. Bei Verstoß gegen die Klassenregeln oder Regelverstoß in der Schule wird die Namensklammer des jeweiligen Schülers / der jeweiligen Schülerin versetzt.

Am Anfang eines jeden Tages startet die gesamte Klasse im grünen Feld. Wenn ein Schüler oder eine Schülerin auf Rot gesetzt wird, bekommt er/ sie einen Vordruck zur Reflexion des eigenen Fehlverhaltens, der im Trainingsraum unter Aufsicht einer Lehrkraft ausgefüllt wird und anschließend bei der Klassenlehrerin abgegeben wird.  

 

Unsere Klassenregeln

Ich bin freundlich und fair!

Ich melde mich, wenn ich etwas sagen möchte.

Ich bin leise und höre

gut zu,

Ich arbeite aufmerksam

und sorgfältig.

Gewaltprävention

Unsere Schülerinnen und Schüler sollen lernen, sich respektvoll und einander wertschätzend zu begegnen. In den verschiedensten Situationen werden die Selbst- und Fremdwahrnehmung trainiert, so dass mögliche Konflikte zunehmend selbstständig und gewaltfrei gelöst werden. Dabei hilft im Rahmen des Stopp-Programms Elo, der Elefant mit seiner dicken Elefantenhaut, mit Provokationen umzugehen. Aber auch mit Lubo aus dem All werden sozial-emotionale Kompetenzen geschult. Darüber hinaus finden alle zwei Jahre für die 3. und 4. Klassen Projekttage zur Selbstbehauptung bzw. Sicherheitsschulung statt. Dabei lernen die Schülerinnen und Schüler, auf ihre Wahrnehmung zu vertrauen, in uneindeutigen Situation nach Rat zu fragen oder sich unangenehmen Situationen sprachlich als auch körperlich abzugrenzen. In einfachen Situationen können die Kinder mit den Trainern des Defending-Teams aus Hamburg lernen, selbstbewusst als auch wehrhaft zu reagieren.